Die formale Aussage, dass jedes steuernde System mindestens die Varietät des gesteuerten Systems besitzen muss, geht auf den britischen Kybernetiker Ross Ashby zurück und gilt als das zentrale Gesetz der Managementkybernetik. Ashby hat gezeigt, dass Steuerung kein Autoritäts-, sondern ein Informationsproblem ist: Wer nicht wissen kann, was im System passiert, kann es nicht regulieren — unabhängig von Macht oder Hierarchie.